Tōfu

Tōfu

Tōfu (豆腐) besteht hauptsächlich aus Sojabohnen und ist bei Rezepten der japanischen Küche traditionell eine wichtige Eiweißquelle (s. z. B. Rezepte Tōfu Toromi Jiru, Yaki Dōfu und Sukiyaki zubereiten).

Er kommt ursprünglich aus China und wurde in Japan in eigener Art weiterentwickelt.

Mittlerweile ist er als kalorienarmer Ersatz für Fleisch weltweit bekannt, (was aber mit der Vorstellung von Japanern über Tōfu nicht unbedingt übereinstimmt).

Je nach Härte gibt es zwei Sorten: Soft (絹 – kinu, bedeutet Seide) und Firm (木綿 – momen, bedeutet Baumwolle). In meinen Rezepten verwende ich nach meinem persönlichen Geschmack oft die „Soft“ Sorte.

In Europa findet man im Supermarkt Tōfu von verschiedenen Herstellern.

Tōfu von europäischen Herstellern sind, soviel ich sie probiert habe, etwas zu hart, vermutlich weil er als Ersatz für Fleisch gedacht ist und die kräftige Konsistenz ähnlich wie die des Fleisches erwünscht ist.

Hingegen ist japanischer Tōfu, auch wenn es die Sorte „Firm“ ist, viel weicher oder sogar zerbrechlich, da er in Japan nicht als Ersatz für Fleisch, sondern als eigenständiges Lebensmittel in verschiedensten Weisen genossen wird.

Normalerweise benutze ich für meine Rezepte die Marke Morinaga bzw. Mori-nu oder HOUSE. Diese sind bekannte Lebensmittelhersteller aus Japan und ihr Tōfu schmeckt mir authentisch.

Tofu Firm
Tōfu Firm

Der nicht aufgebrauchte Tōfu kann in einer Dose gefüllt mit Leitungswasser aufbewahrt werden und soll um dem frischen Aroma zuliebe am nächsten Tag verbraucht werden.

Tofu im Wasser
Tōfu im Wasser

Wenn man aber den Tōfu bereits einmal gekocht hat, ist er im Winter in so einer Dose mit Wasser normalerweise drei Tage lang genießbar.