Kyūri no Shōyu Zuke

Japanisch kochen. Rezept: Kyūri no Shōyu Zuke

Bei Kyūri no Shōyu Zuke handelt es sich um eine Art Tsukemono Gericht mit in auf Sojasoße basierter Brühe eingelegten Gurken.

Kyūri no Shōyu Zuke (きゅうりの醤油漬け):
◦ Kyūri (きゅうり) = Gurken
◦ no (の) = verbindendes Wort
◦ Shōyu (醤油) = Sojasoße
◦ Zuke (漬け) = eingelegt

Schwierigkeit: einfach

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Gurken werden in Japan gern als Zutat für Tsukemono Gerichte verwendet. Kyūri no Shōyu Zuke ist wohl eine der simpelsten Varianten, die weder Fermentierung noch lange Zeit zum Einlegen der Zutaten benötigen. Wie alle anderen Tsukemono Varianten wird das Gericht oft in einer sehr kleinen Menge im Schälchen zum Reis serviert.

Bei Bentō („Lunch Box“) nimmt es ebenso fast immer den zum Reis benachbarten Platz.

Tsukemono ist ein eher bescheidenes Gericht und steht im Hintergrund vom gesamten Menü, ist aber von japanischer Esskultur nie wegzudenken.

Als Rezept für Kyūri no Shōyu Zuke gibt es zahlreiche Varianten. Hier präsentiere ich euch meiner Meinung nach eine der leckersten Varianten.

Das Rezept (ausreichend für 8 Personen als Tsukemono Gericht):

◦ Minigurken: 250 Gramm (Z. B. eine 250 Gramm Packung)
Ingwer: 10 Gramm
Sojasoße: 50 ml (Bestellen*)
Mirin: 25 ml (Bestellen*)
Reisessig: 1 EL (Bestellen*)
Ahornsirup: 3 TL
◦ Salz: 2 Prisen (zur Bearbeitung von Gurken)

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Zubereitung:

1. Minigurken waschen, putzen und trocken tupfen.

2. Minigurken in 5 mm dicke Scheiben schneiden.

Diese Minigurken habe ich hier für Kyūri no Shōyu Zuke verwendet
Minigurken in Scheiben geschnitten für Kyūri no Shōyu Zuke

3. Salz über die Gurkenscheiben streuen, vermischen und eine Viertelstunde ziehen lassen. Das Salz zieht Flüssigkeit aus den Gurkenscheiben und macht sie weicher.

Minigurken für Kyūri no Shōyu Zuke mit Salz bestreut

4. Die Gurkenscheiben mit beiden Händen kräftig zusammendrücken. Der Saft tritt aus den Gurken aus.

Minigurken für Kyūri no Shōyu Zuke zusammen gedrückt

5. Ingwer schälen und dann dem Gewebe entlang in sehr dünne Streifen schneiden.

Ingwer für Kyūri no Shōyu Zuke in dünne Streifen geschnitten

6. In einen kleinen Topf die fett markierten Zutaten und den Ingwer geben und zum Kochen bringen.

Ingwer für Kyūri no Shōyu Zuke im Topf
Ingwer und Soße für Kyūri no Shōyu Zuke im Topf
Soße und Ingwer für Kyūri no Shōyu Zuke im Topf zum Kochen gebracht

7. Die Gurken auch in den Topf geben, den Deckel schließen und die Hitze stoppen. Bei Elektroherd und Induktionsherd den Topf auf ein freies Kochfeld oder auf Arbeitsplatte mit Untersetzer verschieben, so dass die Gurken vom heißen Kochfeld nicht weiter erwärmt werden. Mit Deckel zuschließen. Ca. 20 bis 30 min. abkühlen lassen.

Die Gurken für Kyūri no Shōyu Zuke zur Soße und Ingwer in den Topf geben und abkühlen lassen

8. Den Deckel öffnen, die Gurken herausnehmen. Diesen Schritt wiederholen, also die Soße nochmals zum Kochen bringen. Hitze stoppen und noch mal die Gurken geben. Mit Deckel zuschließen und ca. 20 bis 30 min. auskühlen lassen.

Die Gurken für Kyūri no Shōyu Zuke einmal vom Topf herausgenommen
Die Gurken für Kyūri no Shōyu Zuke zum zweiten Mal zur Soße und Ingwer in den Topf geben und abkühlen lassen
Kyūri no Shōyu Zuke fertig

9. Die fertigen Gurkenscheiben als Tsukemono servieren.

Kyūri no Shōyu Zuke serviert

Fertig!

Guten Appetit bzw. Itadakimasu!

Zusätzliche Information. Sonstiges:

Die Tsukemono Gerichte schmecken generell im etwas gekühlten Zustand besonders lecker. Sie passen zu gekochtem warmem Reis sehr gut und das gleiche gilt natürlich auch für Kyūri no Shōyu Zuke.

Die Gurken werden in der Soße zweimal gekühlt. Diese Vorgänge bewirken, dass die Soße bei den Gurken gut aufgenommen wird und dass diese trotzdem noch einigermaßen knackig bleiben.

Kyūri no Shōyu Zuke kann man tiefkühlen. Man kann es in kleine Portionen aufteilen und tiefkühlen und dann bei Bedarf einzelne Portionen vor dem Servieren im Kühlschrank auftauen lassen.

Da es sich um Tsukemono Gericht handelt, können es im Prinzip beliebig viele Menschen teilen. Je nach Portionierung kann es variieren. Man könnte z. B. bis ca. 8-10 Portionen bekommen, da das Gericht nur in einer sehr kleinen Menge serviert wird. Natürlich, gibt es nach oben keine Grenze.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Kochen. Auf nohara.de veröffentliche ich zwei Mal monatlich neue leckere japanische Rezepte – ich freue mich auf euren Besuch!

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