Daikon Sutēki

Daikon Sutēki

Daikon Sutēki (大根ステーキ; Daikon: 大根 Rettich; ステーキ, Sutēki – Steak)

Rettich kann man nicht nur kochen (Beispiel: Buta to Daikon no Nimono) oder als Zutat für einen Salat (Daikon Sarada Rezept in Vorbereitung) verwenden, sondern auch braten. Bei dem Gericht Daikon Sutēki handelt es sich um gebratenen Rettich bzw. Rettich Steak. Die bei japanischer häuslicher Küche oft verwendete Kombination von Sojasoße und Butter, die hier als Soße verwendet wird, schmeckt einfach traumhaft. Dazu kommt noch das appetitanregende Aroma des Knoblauchs.

Um den Geschmack der Butter zu bewahren, bitte sie erst ganz am Ende in die Pfanne geben (ähnlich wie beim Kochen der Rotweinsoße beim Rezept Hambāgu Sutēki).

Das Rezept (Zutaten für zwei Personen):

350 Gramm Rettich

eine Knoblauchzehe

1 EL Sojasoße

1 EL Sake oder Weißwein

10 Gramm Butter

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Zubereitung:

Rettich in ca. 2,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die geschnittenen Rettichscheiben in der Mikrowelle für ca. 5 min. erwärmen (600 w) (am besten mit Mikrowellendeckel oder auch mit Frischhaltefolie, so dass nicht zu viel Wasser vom Rettich verlorengeht.). Der Rettich muss nicht vollständig gar sein, da er erst in der Pfanne fertig gebraten werden soll.

Neu ergänzt nach dem Kommentar unserer Leserin: Alternativ kann man das Gemüse dünsten, bis es halb gar ist.

notwendiges Gemüse für Daikon Suteki
notwendiges Gemüse
Rettichscheiben
Rettichscheiben
Rettich in Mikrowelle warm machen
in Mikrowelle warm machen

Zwei Drittel der Knoblauchzehe in Scheiben schneiden und den Rest reiben.

Knoblauchzehe schneiden
ein Drittel zum Reiben, zwei Drittel in Scheiben schneiden
geriebener Knoblauch
geriebener Knoblauch

Öl in der Pfanne erhitzen. Knoblauchscheiben mit etwas stärkerer Hitze braten, bis sie goldbraun werden. Die Knoblauchscheiben herausnehmen und separat aufheben.

Knoblauch heiß braten
Knoblauch heiß braten
goldbrauner Knoblauch
goldbraun gebraten
goldbraune Scheiben
goldbraune Scheiben

Die Stückchen von Rettich in die Pfanne legen. Bei mittlerer Hitze mit Deckel braten, bis sie gar sind (ca. 15 min.-25 min je nach Eigenschaft vom Rettich). Ab und zu einzelne Stückchen wenden oder verschieben, so dass sie gleichmäßig gebraten werden.

Rettich mit Deckel braten
mit Deckel braten

Die Fett markierten Gewürze zusammen mit geriebenem Knoblauch in einer Tasse verrühren.

Soße für Rettich Suteki
zusammen mit geriebenem Knoblauch verrühren

Wenn die Gemüsestücke gebraten sind, die Soße von der Tasse in die Pfanne geben. ca. 2 min kochen. Dabei die Rettichscheiben wenden.

gebratener Rettich
gebratener Rettich  mit Soße

Den Herd ausschalten. Butter in die Pfanne um die Rettichstücke herum gleichmäßig geben.

10g Butter
Ca. 10g Butter

Mit gebratenen Knoblauchzehen garnieren und in einen Teller servieren. Fertig!

Itadakimasu!

Ähnliche Gerichte sind vielleicht in „Izakaya“ zu finden (eine Art Restaurant bzw. Kneipe in Japan, in der man Sake und andere alkoholische Getränke zusammen mit kleinen Gerichten genießt). Also, sollte das Gericht mit Sake gut schmecken.

Alternativ schmeckt es auch gut als Hauptgericht zusammen mit Reis sowie mit Miso-Suppe mit Fleisch.

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2 Gedanken zu „Daikon Sutēki“

  1. Das sieht sehr lecker aus. Ich habe zwei Fragen dazu: 1. Ich habe keine Mikrowelle. Kann ich den Daikon auch direkt in die Pfanne geben, oder muss ich ihn vorher dünsten? 2. Welche anderen Gerichte passen gut dazu? Oder isst Du es einfach so zu Reis?
    Vielen Dank für das Rezept!

    1. Danke für Deine Kommentare!Ich werde gleich den Artikel verbessern. Zu der Frage 1: Ich denke, dünsten wäre ideal, sogar besser als Mikrowelle (da die Mikrowelle oft
      ungleichmäßig warm macht)!! Wenn man das Gemüse direkt in die Pfanne gibt, müsste man, glaube ich, entweder ziemlich lange warten oder das Gemüse in dünnerer Scheinben schneiden. Könntest Du mir bitte berichten, falss Du irgendwann das Gericht mit Dünsten gemacht hast?
      Zu der Frage 2: Da hast Du recht! Das muss ich angeben! Ich kann zwar Alkohol schlecht vertragen, aber viele, die Sake gerne trinken, mögen so ein Gericht. Also, dieses Gericht sollte als „O-Tsumami (Kleine Grichte, die mit Sake gerne genossen werden)“ mit Sake gut passen. Wenn ich das Gericht mache, möchte ich es entweder als eine Art Beilage behandeln, oder wenn ich keine Zeit habe, ein größeres Gericht zu kochen, würde ich einfach eine Miso-Suppe mit Fleisch (wie „Buta jiru“) machen und zusammen mit Reis essen. Wenn man keinen Heißhunger hat, wäre das schon ausreichend.

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