Ichigo Daifuku

Japanisch kochen. Rezept: Ichigo Daifuku

Bei Ichigo Daifuku handelt es sich um eine sehr leckere Variante von Daifuku mit Erdbeeren und Adzukibohnen Paste. Daifuku ist ein Reiskuchen mit weißem Teig aus Klebreismehl (Shiratamako) und einer Füllung von gezuckerter Bohnenpaste (Adzukibohnen). Es ist ein Klassiker unter den japanischen Nachspeisen. Ichigo Daifuku ist wohl die beliebteste Variante.

Ichigo Daifuku (いちご大福):
◦ Ichigo (いちご) = Erdbeeren
◦ Dai (大) = Groß
◦ Fuku (福) = Glück

Schwierigkeit: mittel

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Der weiche, süßliche Mochi Teig, sauer süße Erdbeeren und die süße Adzukibohnen Paste harmonisieren hervorragend und schmecken einfach köstlich. Das Ichigo Daifuku ist ein besonderer Genuss während der Erdbeerzeit, wenn man die Erdbeeren in einer … [WEITER]

Kyūri no Shōyu Zuke

Japanisch kochen. Rezept: Kyūri no Shōyu Zuke

Bei Kyūri no Shōyu Zuke handelt es sich um eine Art Tsukemono Gericht mit in auf Sojasoße basierter Brühe eingelegten Gurken.

Kyūri no Shōyu Zuke (きゅうりの醤油漬け):
◦ Kyūri (きゅうり) = Gurken
◦ no (の) = verbindendes Wort
◦ Shōyu (醤油) = Sojasoße
◦ Zuke (漬け) = eingelegt

Schwierigkeit: einfach

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Gurken werden in Japan gern als Zutat für Tsukemono Gerichte verwendet. Kyūri no Shōyu Zuke ist wohl eine der simpelsten Varianten, die weder Fermentierung noch lange Zeit zum Einlegen der Zutaten benötigen. Wie alle anderen Tsukemono Varianten wird das Gericht oft in einer sehr kleinen Menge im Schälchen zum Reis serviert.

Bei Bentō („Lunch Box“) nimmt es ebenso … [WEITER]

Kōhaku Namasu

Japanisch kochen. Rezept: Kōhaku Namasu

Kōhaku Namasu ist ein kleiner Salat mit Rettich und Möhren, der für traditionelles Neujahrsessen in Japan gern zubereitet wird, der aber aufgrund seiner simplen Zutaten und Zubereitungsart auch ganzjährig serviert werden kann.

Kōhaku Namasu (紅白なます):
◦ Kōhaku (紅白) = rot und weiß
◦ Namasu (なます) = Bezeichnung für Gerichte, in denen Zutaten klein geschnitten und mit Essig vermischt werden.

Schwierigkeit: einfach

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten (Zeit zur Vorbereitung von Dashi und Zeit zum Einlegen nicht inkludiert)

In Japan gilt die Farbkombination von Rot und Weiß als etwas feierliches und glückliches. Beim Gericht Kōhaku Namasu machen der Rettich und die Möhren diese Farben aus. Die Marinade aus Reisessig basiert auf Dashi-Bouillon. Für Gemüsegerichte … [WEITER]

Yaki Dōfu

Japanisch kochen. Rezept. Yaki Dōfu

Yaki Dōfu ist gebratener Tōfu, der als Zutat insbesondere in Sukiyaki (s. Artikel Sukiyaki zubereiten) und in sonstigen diversen Gerichten gern verwendet wird. Er hat eine feste Konsistenz und lässt sich nicht einfach zerbrechen wie normale japanische Tōfus. Daher ist er als Zutat in Sukiyaki geeignet, in dem verschiedene Zutaten wie Fleisch, Nudel, Gemüse, Pilz usw. im eingeschränkten Platz zusammen gekocht werden.

Yaki Dōfu (焼き豆腐):
◦ Yaki (焼き) = Gebraten
◦ Dōfu (豆腐) = Tōfu

Schwierigkeit: einfach

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten (plus ca. 60 min Zeit zum Auspressen von Tōfu. Diese Zeit kann je nach Tōfu Marke variieren )

Zubereitet wird er mit Momen Tōfu, der intensiv ausgepresst wird und anschließend gegrillt … [WEITER]

Kabocha no Nimono

Japanisch kochen. Rezept: Kabocha no Nimono

Bei Kabocha no Nimono handelt es sich um ein japanisches, traditionelles Gericht mit gekochten Kürbissen, das für die kalten Herbst- und Wintertage sehr gut geeignet ist.

Kabocha no Nimono (かぼちゃの煮物):
◦ Kabocha (かぼちゃ) = Kürbisse
◦ no (の) = verbindendes Wort
◦ Nimono (煮物) = etwas gekochtes

Schwierigkeit: einfach

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Das Gericht sieht ziemlich bescheiden aus, aber der zart gekochte, von Natur aus süßliche Kürbis der Sorte Hokkaido schmeckt in der japanischen Soße hervorragend und passt als Nebengericht sowohl zu Fischgerichten, zu Fleischgerichten, als auch zu Tofu-Gerichten sehr gut.

Das Rezept (ausreichend für 3 Personen als Nebengericht):

◦ Hokkaidokürbis: 600 Gramm
◦ Zucker: 2 EL
Sojasoße: [WEITER]

Gomashio

Japanische Küche. Gomashio

Gomashio (das Sesamsalz) ist eine Gewürzmischung aus gerösteten, normalerweise schwarzen Sesamkörnern und Meeressalz und ist ein Grundbestandteil der japanischen Küche.

Gomashio kann sehr einfach zubereitet werden. Sesamkörner und Meersalz zum Verhältnis von etwa 5:1 mischen. Dieses Verhältnis ist aber individuell und ist Geschmackssache. In Japan werden meistens schwarze Sesamkörner verwendet. Man kann aber auch die weißen Sesamkörner verwenden, was in Europa viel einfacher ist.

Ich empfehle euch Natursalz zu verwenden. Zu raffiniertem Salz passt Gomashio nicht (s. auch Irigoma selber machen).

Das Salz unterstützt den Geschmack von Sesam und soll nicht dominieren.

Um den Geschmack zu betonen kann man Sesam und Salz zusammen in der Pfanne bei mittlerer Hitze rösten.

Bei Gomashio ist das sesamtypische, nussige Aroma … [WEITER]

Wakame Gohan

Japanisch kochen. Rezept: Wakame Gohan

Wakame Gohan ist ein sehr beliebtes Reisgericht in Japan, das einfach zubereitet werden kann. Wakame Gohan kann aufgrund vom hohem Mineral- und Ballaststoffanteil in Wakame-Algen auch eine sehr gesunde Beilage zu verschiedenen Gerichten sein.

Wakame Gohan (わかめご飯):
◦ Wakame (わかめ) = Wakame Algen
Gohan (ご飯) = gekochter Reis

Schwierigkeit: einfach

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten (Kochzeit vom Reis inkludiert.)

In Japan wird in fast allen staatlichen Grundschulen täglich Mittagessen angeboten und Wakame Gohan ist wohl eines der beliebtesten Reisgerichte auf dem Speiseplan. Es schmeckt aber nicht nur Kindern sondern auch Erwachsenen. Es ist auch praktisch, wenn man die Algen mal anders genießen will als in der Suppeneinlage der Miso Suppe.

Das Rezept (ausreichend … [WEITER]

Goma Doresshingu

Japanisch kochen. Rezept: Goma Doresshingu

Goma Doresshingu ist ein in Japan sehr beliebtes auf Sesam Mus basierendes Dressing, das verschiedenen Gerichten nussiges, besonders vollmundiges und cremiges Aroma verleiht.

Goma Doresshingu (ごまドレッシング):
Goma (ごま) = Sesam
◦ Doresshingu (ドレッシング) = Dressing

Schwierigkeit: einfach

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Goma Doresshingu passt hervorragend zu Buta Shabu Sarada (Salat mit gekochten Schweinefleischscheiben). Genauso würde es mit Hühnerfleischstreifen gut schmecken. Selbstverständlich passt es auch zum in Europa üblichen gemischten Salat. Goma Doresshingu schmeckt außerdem nicht nur mit kalten Gerichten gut, sondern auch als Dip Soße für gedämpftes Gemüse, oder auch als Soße für Udon Nudeln. Auch als Soße für mit Panko frittiertes Schweinefleisch (Tonkatsu) ist das Goma Doresshingu bzw. Goma Dip Soße … [WEITER]

Dashi selber machen

Dashi (だし) ist ein japanischer Fischsud und ist ein sehr wichtiger Bestandteil der japanischen Küche. Man sagt, dass nicht nur das Rezept, sondern auch Dashi weitgehend über das Kochergebnis entscheidet. Viele japanische Eltern geben Dashi ihren Babys als Zutat der Beikost.

Dashi ist auch Grundlage für die Miso-Suppe. In diesem Beitrag findet ihr eine Anleitung, wie man einfach und schnell Dashi selber macht.

Um Dashi zu machen, gibt es verschiedene Arten, wie mit Bonito-Flöckchen, Seealgen, getrockneten Fischchen usw. Darunter ist die Bouillon aus Bonito-Flöckchen am populärsten. Diese Bouillon heißt Katsuo-Dashi (鰹だし, Katsuo bedeutet Bonito). Für Veganer ist die Variante mit Kombu-Algen eine gute Möglichkeit. Im folgenden möchte ich vorstellen, wie man beide Arten von Dashi selber macht. Beide Varianten … [WEITER]

Hijiki no Nimono

Japanisch kochen. Rezept: Hijiki no Nimono

Hijiki no Nimono ist ein traditionelles Gericht mit Seetang in der japanischen Küche. Der Seetang Hijiki enthält viele wertvolle Mineralien und Ballaststoffe.

Hijiki no Nimono (ひじきの煮物):

◦ Hijiki (ひじき) = eine Art Seetang
◦ no (の) = verbindendes Wort
◦ Nimono (煮物) = Gekochtes

Schwierigkeit: einfach

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Der in Japan gängige Seetang Hijiki wird normalerweise mit Möhrenstreifen und mit etwas eiweißhaltigem wie z. B. mit gekochten Sojabohnen, mit Abura Age (eine Art frittierte Tofu) oder auch mit Hackfleisch in der typisch japanischen „Sojasoße Mirin Bouillon“ gekocht.

Das Gericht schmeckt mit gekochtem Reis (Gohan) sehr gut. Da es auch kalt genossen werden kann, wird es oft … [WEITER]