Akazaebi no Misoshiru

Japanisch kochen. Rezept: Akazaebi no Misoshiru

Bei Akazaebi no Misoshiru handelt es sich um eine simple, aber leckere Miso Suppe mit Scampi. Die Bouillon, die nur mit den Scampi gemacht wird, ist reich am Meeresaroma. Das Gericht, das mit dem Krustentier gekrönt wird, ist einfach zuzubereiten und ist gleichzeitig ein Blickfang für die Festtafel.

Akazaebi no Misoshiru

Akazaebi no Misoshiru (赤座海老の味噌汁):
◦ Akazaebi (赤座海老) = Scampi bzw. Kaisergranat
◦ no (の) = verbindendes Wort
◦ Misoshiru (味噌汁) = Miso Suppe

Schwierigkeit: einfach

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

In japanischer Kultur sind Garnelen aufgrund ihres krummen Rückens ein Symbol für Langlebigkeit und werden traditionell als etwas Glück bringendes angesehen.

Gekochte Garnelen mit Kopf werden z. B. im Neujahrsmenü gern serviert. Generell schmecken Krustentiere als Suppeneinlage der Miso Suppe sehr gut.

In diesem Rezept werden Scampi (auf Japanisch Akazaebi) verwendet, die vom Geschmack her eher an Krabben erinnern aber ebenso wie Garnelen einen krummen Rücken haben.

Das Rezept (ausreichend für als mittelgroße Suppe 2 Portionen):

◦ Scampi: 2 Stück (In diesem Rezept können tiefgefrorene Scampi verwendet werden)
◦ Misopaste: 2 – 4 EL (Bestellen*)
◦ Schnittlauch: 1 Spitze
◦ Wasser: 800 ml

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Zubereitung:

1. Schnittlauch waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.

Schnittlauch für Akazaebi no Misoshiru

2. Zwei tiefgefrorene Scampi in eine große Schüssel geben und im laufenden Leitungswasser ca. 5 min lassen. So sind sie einigermaßen aufgetaut.

Scampi für Akazaebi no Misoshiru
Scampi für Akazaebi no Misoshiru, tiefgefroren

3. Die aufgetauten Scampi in einen großen Topf geben.

Scampi für Akazaebi no Misoshiru mit laufendem Wasser auftauen lassen
Scampi für Akazaebi no Misoshiru mit laufendem Wasser aufgetaut

4. In den Topf Wasser zufügen.

Scampi für Akazaebi no Misoshiru im Topf
Scampi für Akazaebi no Misoshiru im Topf mit Wasser

5. Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser aufgekocht hat, die Hitze stoppen. Den eventuell entstandenen Schaum entfernen.

Scampi für Akazaebi no Misoshiru im Topf zum Kochen gebracht

6. Zwei EL Misopaste im Topf auflösen. Mit Sieb und Stäbchen geht es sehr gut.

Miso Paste im Topf mit Scampi für Akazaebi no Misoshiru mit Sieb und Stäbchen auflösen
Miso Paste im Topf mit Scampi für Akazaebi no Misoshiru mit Sieb und Stäbchen aufgelöst

7. Die Suppe probieren. Bei Bedarf noch etwas Misopaste zufügen.

Topf mit Scampi für Akazaebi no Misoshiru mit Miso Paste

8. Die fertige Suppe in zwei schnuckelige Schüsseln servieren.

9. Jeweils mit einem gekochten Scampi krönen.

10. Schnittlauch zufügen.

Akazaebi no Misoshiru serviert

Fertig!

Guten Appetit bzw. Itadakimasu!

Zusätzliche Information. Sonstiges:

Die Portion von Akazaebi no Misoshiru ist etwas größer als die Portion der normalen Miso Suppe.

Die Bouillon mit Scampi hat Meeresaroma. In diesem Zusammenhang ist für dieses Rezept Misopaste mit geringem Salzanteil empfohlen, jedoch die normale Misopaste geht auch. Wichtig ist, beim Würzen nicht gleich viel Misopaste zu verwenden, sondern nach Zufügen von ca. 2 EL Miso Paste den Geschmack der Suppe zu prüfen. So verhinderst du,  dass die Suppe eventuell zu salzig schmeckt. Dann bei Bedarf noch ein wenig Misopaste dazu tun und wieder den Geschmack prüfen.

Da diese Suppe in einer größeren Portion (etwa 400 ml Bouillon) serviert wird, ist es ratsam, mit dem Würzen in diesem Moment aufzuhören, wo man sich fragt: „vielleicht noch ein wenig Misopaste?“. So wird sie bis zum letzten Tropfen genossen.

Um den Geschmack des Krustentieres zu betonen, empfehle ich die Misopaste von hellerer oder heller Farbe. Aus dem gleichen Grund benutze ich hier Schnittlauch anstatt Frühlingszwiebel, da diese intensiveres Aroma hat. Dagegen passen zur normalen Miso Suppe, meiner Meinung nach, die beiden Gemüsesorten (s. Miso Suppe).

In diesem Rezept werden tiefgefrorene Scampi verwendet. Die tiefgefrorenen Krustentiere sollen mit laufendem Wasser rasch aufgetaut werden, um leckere Stoffe zu behalten. Im Kühlschrank über die Nacht auftauen zu lassen ist nicht optimal.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Kochen. Auf nohara.de veröffentliche ich zwei Mal monatlich neue leckere japanische Rezepte – ich freue mich auf euren Besuch!

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